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NEWS



Geländefähiger P250 von der FF Bad Endorf in Dienst gestellt
Mario Kögl, 1 Kommandant am 16.03.2013 um 14:41 (UTC)
 
Eine weitere nicht alltägliche Ergänzung des Geräteparks hat die Feuerwehr Bad Endorf kürzlich in Dienst gestellt. Im Grund genommen ist es aber „nur“ eine Wiederinbetriebnahme, da es das gleiche Gerät, allerdings in ganz anderer Art, bereits früher lange Jahre bei der Bad Endorfer Wehr gab.

Der Ursprung reicht zurück in die 1960ger Jahre, als zwischen Triest in Italien und Ingolstadt in Bayern die Transalpine Ölleitung gebaut wurde. Diese Pipeline überquert in einem Brückenbauwerk nahe dem österreichischen Kitzbühel die Tiroler Ache, welche ja wie bekannt am Ende in den bayerischen Chiemsee mündet. Damals wurden zahlreiche Feuerwehren in der ganzen Chiemsee-Region vom bayerischen Staat aus mit großen Pulverlöschanhängern ausgerüstet um bei einem Katastrophenfall im Zusammenhang mit dieser Pipeline bei möglichen Hilfsmaßnahmen eingesetzt werden zu können. Aus dieser Zeit stammte auch der Vorgänger des heutigen Anhängers. Das sehr selten benötigte Spezialgerät erlitt allerding bereits vor über 10 Jahren in Bad Endorf einen irreparablen Defekt der Anhängerachse. Damals musste der komplette Anhänger außer Dienst gestellt werden. Es konnten keine Ersatzteile mehr beschafft werden, da der Hersteller der Achse längst nicht mehr existierte. Der löschtechnische Aufbau wurde damals vom defekten Fahrgestell getrennt. Er war noch voll funktionsfähig und deshalb als reiner Gerätesatz weiterhin aufbewahrt. Im extremsten Notfall hätte man den Aufsatz mit einem Gabelstapler auf den Versorgungs-LKW der Feuerwehr gehoben und somit zum Einsatzort bringen können.

Nun ergab sich letztes Jahr eine komplett neue Lösungsidee, die die Bad Endorfer Feuerwehr in vollständiger Eigenleistung in die Tat umsetzte. Es wurde ein Einachsanhänger aus Beständen der Bundeswehr angekauft und als Fahrgestell für die Pulverlöschanlage umgebaut. Unter beratender Beiziehung von Experten des TÜV und Sachverständigen für Pulverlöschanlagen bekam der alte Löschaufbau damit einen neuen fahrbaren Untersatz. Das Bundeswehrfahrgestell hat allerdings im Gegensatz zum früheren Fahrwerk die Eigenschaft, hochgradig geländefähig zu sein, was für so einen schweren Pulverlöschanhänger zumindest bayernweit eine absolute Unikat-Stellung bedeutet. Die früheren
Original-Fahrgestelle erlaubten nämlich ausschließlich den Einsatz auf befestigten Straßen. Der Hänger kann unter anderem an den Bad Endorfer Rüstwagen RW1 angehängt werden, der ebenfalls mit seinem geländegängigen UNIMOG Fahrgestell jede noch so schwierige Geländesituation bewältigen könnte und den stollenbereiften Anhänger damit nun auch seine besonderen Qualitäten ausspielen lassen würde. Dies wird sicher kaum je der Fall sein und daher wird der Pulverlöschanhänger im Standardeinsatz vom Versorgungs-LKW der Bad Endorfer Feuerwehr gezogen werden. Er wurde auch in den gespeicherten Gerätebestand im Leitrechner der Integrierten Leitstelle Rosenheim bereits eingepflegt und ist daher ab sofort jederzeit auch überörtlich für Einsätze mit Sonderlöschmittelbedarf alarmierbar.


Mario Kögl


Mehr Informationen
 

Übungsplan 2013 ist online
Administrator am 19.01.2013 um 15:17 (UTC)
 
Liebe Besucher und Mitglieder,

der Übungsplan 2013 der Feuerwehr Bad Endorf ist nun online verfügbar!

Übungsplan 2013 als PDF

Feuerwehr Bad Endorf
 

Brandheißes Szenario im Theaterhaus
OVB Online / amf am 01.10.2012 um 15:55 (UTC)
 
Durchgeschmorte Elektronik verursacht einen Schwelbrand, der sich rasend schnell durch das Holz der drittältesten Bühne Bayerns frisst. Giftiger Rauch wabert in den Zuschauerraum, bewusstlose Schauspieler liegen verstreut auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Auch die Besucher bleiben nicht von der Ohnmacht verschont. Die Martinshörner der herbeirasenden Feuerwehren hören sie nicht mehr. Zum Glück war dieses Szenario nur eine Übung, geplant und durchgeführt von der Bad Endorfer Feuerwehr.


Bad Endorf - Alle vier Bad Endorfer Feuerwehren sowie die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) Priental des Bayerischen Roten Kreuzes trafen sich zu einer groß angelegten Einsatzübung am Bad Endorfer Theaterhaus. Mitglieder des Theatervereins schlüpften diesmal in eine etwas andere Rolle. Sie spielten nicht für Applaus, sondern mimten Verletzte, um die sich die rund 100 Rettungskräfte unter der Leitung der Bad Endorfer Feuerwehr vor Ort kümmern mussten. Den routinierten Schauspielern machte es erkennbar Spaß, ausnahmsweise einmal geschockte und verletzte Personen im Gebäude zu spielen, die zunächst aufgefunden, in Sicherheit gebracht und dann medizinisch versorgt werden mussten.

Ein komplexes Einsatzgeschehen wurde entwickelt, bei dem viele Aufgaben gleichzeitig und zeitlich abgestimmt zu erfüllen waren. Die Endorfer Drehleiter ging vor der Fassade in Stellung und holte um Hilfe rufende Menschen von den Fenstern der oberen Stockwerke. Drucklüfter wurden eingesetzt um das Gebäude vom Rauch zu befreien. Die Übungsleitung hatte nicht nur das Gebäude durch Stromabschaltung völlig verdunkelt, sondern auch mit viel Disco-Nebel den Zuschauerraum gefüllt. Das Absuchen des verwinkelten Bühnegebäudes war für die 20 Atemschutzgeräteträger eine besondere Herausforderung, die schier endlosen Sitzreihen im Saal mussten mit Handlampen einzeln abgesucht werden, da dort hilflose Personen am Boden vermutet wurden.

Eine Löschwasserversorgung wurde zeitgleich aufgebaut und die größte logistische Herausforderung war die Einrichtung einer Verletztenablage, von wo die geretteten Übungsdarsteller vom BRK übernommen, registriert und versorgt wurden. Eine Seitenstraße wurde für den Rotkreuz-Aufbau komplett gesperrt, um den dazu nötigen Platz zu schaffen.

Am Übungsort fand sich neben zahlreichen Schaulustigen auch Bürgermeisterin Gudrun Unverdorben ein, um den Übungsablauf mit eigenen Augen zu verfolgen. Kommandant Mario Kögl zeigte sich mit dem Ergebnis der Übung recht zufrieden. Besonders die erfreulich hohe Zahl an aktiv mitwirkenden Helfern aller Organisationen und deren tatkräftiges Zusammenwirken während der anstrengenden Rettungsarbeiten hob er hervor. Auch konnte er festhalten, dass die rund 20 Verletztendarsteller in bestechend kurzer Zeit aus dem Rauch ins Freie gerettet wurden.

Nach der Übungsarbeit bot Kommandant Kögl zusammen mit der Vorstandschaft der Theatergesellschaft allen interessierten Helfern noch einen stressfreien Rundgang durch das Theaterhaus, diesmal aber unter voller Beleuchtung. Für die Feuerwehrler ist eine gute Ortskenntnis in solchen Großobjekten eine immense Erleichterung für den Ernstfall. Die meisten Rettungskräfte kannten das Theater zwar aus der Besuchersicht, einen Blick hinter den Bühnenbereich sowie in die Garderoben, Schmink- und Technikräume sowie den riesigen Requisiten-Fundus ergatterten aber fast alle an diesem Tag zum ersten Mal.

Im Feuerwehrhaus trafen sich dann noch Helfer und "Opfer" zur traditionellen Übungsbrotzeit.

Quelle:

OVB Online

Feuerwehr Bad Endorf
 

Verschüttete Person von der Feuerwehr notfallmedizinisch erstversorgt
Mario Kögl, 1 Kommandant am 31.07.2012 um 09:41 (UTC)
 
Die Fähigkeit, auf zunächst unerwartete Situationen flexibel zu reagieren ist bekanntlich eine der Hauptfähigkeiten der Feuerwehren. Beim Einsatz zur Rettung einer verschütteten Person in einer offenen Baugrube bewies sich diese Notwendigkeit erneut.
Alarmiert waren die Feuerwehren zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz in Untershofen im Gemeindebereich von Söchtenau. Ein Arbeiter war beim Anlegen eines Rohrgrabens von nachrutschenden Erdmassen bis über die Hüfte verschüttet worden. Der Unfall wurde rasch bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Von der Feuerwehr Bad Endorf wurden Rüstwagen und Drehleiter sowie ein Löschfahrzeug als Personalreserve in Marsch gesetzt. Erwartet wurde zunächst ein Einsatz, der sich auf die technische Rettung und Befreiung einer Person aus einer Baugrube bezog. Noch vor den ersten Feuerwehren schafften es aber Ersthelfer bereits sehr schnell, die Person aus der Verschüttung in Handarbeit frei zu legen. Zum Unfallzeitpunkt hat es wolkenbruchartig geregnet.
In unmittelbarer Nachbarschaft fand sich rasch eine offene Garage, die sofort als überdachter Platz für eine medizinische Erstversorgung verwendet wurde. Auf einer Feuerwehrtrage wurde der Verletzte dort zunächst geschützt untergebracht. Da schon zahlreiche Feuerwehrkräfte, jedoch noch keinerlei Rettungsdienst oder Notarzt vor Ort waren, leiteten die Feuerwehrsanitäter selbst alle notwendigen Erstversorgungsmaßnahmen ein. Ein Vier-Mann-Team von rettungsdiensterfahrenen Männern der Feuerwehren Prutting und Bad Endorf
führte diese erweiterten Sofortmaßnahmen durch. Das erforderliche Material wurde den medizinischen Notfallkoffern der Feuerwehr Bad Endorf entnommen. Darüber hinaus wurde umgehend auch eine Stabilisierung des Kreislaufes eingeleitet, denn das Eintreffen der regulären Rettungsdienstfahrzeuge
verzögerte sich länger als vor Ort erwartet. Der Verletzte war trotz seiner schweren Verletzungen während der gesamten Aktion bei Bewusstsein und ansprechbar. Die zur Versorgung eingesetzten Feuerwehrsanitäter kennen sich trotz ihrer unterschiedlichen örtlichen Zugehörigkeit alle seit langen
Jahren, daher lief die lebensrettende Aktion völlig ruhig, gezielt und effektiv ab.
Neben gesichertem Infusionszugang waren auch HWS-Stabilisierung und Ganzkörpercheck bereits abgeschlossen noch bevor der Notarzt eintraf. Die restlichen Feuerwehrkräfte schirmten das
Geschehen mit aufgespannten Decken vor allzu neugierigen Blicken von Zuschauern ab.
Das eintreffende RTW-Team wurde schließlich in einer kurzen Übergabe über die bereits getroffenen Maßnahmen informiert, so dass alles weitere durch den regulären Rettungsdienst nahtlos weitergeführt werden konnte. Nach erfolgter Diagnostik und Analgesie durch den Notarzt wurde der
Betroffene danach umgehend vom RTW aufgenommen und ins Klinikum befördert.
Eine zeitweilige regionale Überlastung des gesamten Rettungsdienstbereiches Rosenheim war der Grund für die beträchtliche Verzögerung bis zum Eintreffen regulärer Rettungsdienst-Kräfte. Die Feuerwehr überbrückte hier durch ihre medizinischen Erstversorgungsmaßnahmen ein Zeitfenster von etwa 15 Minuten, in der bereits alles nötige ausgeführt wurde, was ohne Anwesenheit eines Arztes machbar war. Dem Patienten konnte durch die Feuerwehrsanitäter dadurch eine sachgerechte Notfallversorgung und nahtlose Sicherung seiner Vitalfunktionen während des gesamten Einsatzgeschehens am Unfallort garantiert werden.

Mario Kögl, 1. Kommandant FF Bad Endorf
 

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Prutting
Administrator am 31.05.2012 um 12:09 (UTC)
 
Quelle: OVB Online/ni/Oberbayerisches Volksblatt

Prutting - Rundum gelungen sind die Feiern der Freiwilligen Feuerwehr bei der Festwoche vom 23. bis 28. Mai. Höhepunkt der Festwoche war der Festtag mit Fahnenweihe und Festzug.
Schon beim Bieranstich am ersten Tag, war das Festzelt am Pruttinger Sportplatz gut gefüllt. Kein Platz blieb dann frei als am nächsten Tag die weithin bekannte Kabarettistin Martina Schwarzmann nach Prutting kam. Sie bekam bei ihrem Auftritt rauschenden Beifall. Auch die Disco-Party mit der Band "Face" sowie der darauf folgende Tanzabend mit "Die Schilehrer aus dem Stubaital" waren gut besucht.

Der Festzug wurde angeführt vom "Taferlbub" und den Blaskapellen aus Söchtenau, Bad Endorf und Vogtareuth. Drei Züge mit insgesamt über 1000 festlich gekleideten Frauen und Männern, darunter 20 freiwillige Feuerwehren aus der ganzen Umgebung, die Gruppierungen der Ortsvereine und viele Ehrengäste bewegten sich zum Schulsportplatz in Prutting. Dort hielt Kaplan Tobias Hartmann bei herrlichem Wetter den Festgottesdienst im Freien. "Die Feuerwehren stellen der Allgemeinheit viel Zeit zur Verfügung und im Extremfall sogar ihr Leben", so der Geistliche. Sie müssten Nerven wie Drahtseile haben und zupackend sein, bei ihrem Dienst der tätigen Nächstenliebe. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Kirchenchor Prutting-Schwabering unter Leitung von Christine Klinger und Willy Maier an der Orgel.
Pruttings Erster Bürgermeister Hans Loy ging in seiner Ansprache ausführlich auf die historische Entwicklung der Feuerwehr Prutting ein. Er würdigte sowohl die Männer der ersten Stunde von 1862, die mit einer Handfeuerspritze zur Brandbekämpfung ausrückten, wie auch die heutige, bestens ausgerüstete und ausgebildete Wehr, deren Aufgabenbereich durch die Hilfe bei Verkehrsunfällen viel größer geworden sei. "Ihr Lohn ist ein Dankeschön, wenn überhaupt, aber die Gemeinde weiß, was sie an der Pruttinger Feuerwehr hat
und schätzt sie sehr", so Loy.
Die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer sprach Dank und Anerkennung aus. "Menschen sind unverzichtbar, die sich für die Allgemeinheit engagieren, kommt alle immer gesund heim", meinte sie. Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer, der zusammen mit Kreisbrandinspektor Richard Mittermaier gekommen war, mahnte: "Stell dir vor, es brennt und keiner kommt". Das brauche man bei der Pruttinger Feuerwehr, wie bei allen Landkreisfeuerwehren, aber nicht zu befürchten. Sie sei stets einsatzbereit und habe oft ihr Können bewiesen.

Harald Heinz hatte mit seinen Feuerwehrleuten aus Donnerskirchen im Burgenland/Österreich die weiteste Anreise. Er dankte der Pruttinger Wehr für die Freundschaft und überreichte ein Geschenk. Der Erste Vorstand der Feuerwehr Prutting, Johann Seidl, erklärte, es habe schon mehrere schöne Jubiläumsfeiern gegeben; die Feier heuer könne neben den anderen würdig bestehen.

Vor dem Altar und den Abordnungen der vielen Vereine mit ihren Fahnen wurde die neue Fahne der Pruttinger Feuerwehr durch Kaplan Tobias Hartmann geweiht, das Band der Fahnenmutter durch Elisabeth Seidl angeheftet, das Band der Fahnenbraut durch Christine Loferer, das Patenband durch Christine Maier, das Totenband durch Bettina Höhensteiger sowie an die Fahne der Schwaberinger Freiwilligen Feuerwehr, das Band der Pruttinger Feuerwehr und an die Fahne der Pruttinger das Band des Patenvereins Schwabering.

Danach formierte sich wieder der lange Zug, diesmal zum Festzelt am Pruttinger Sportplatz zum Mittagessen und geselligen Beisammensein bei musikalischer Unterhaltung. Moderiert von Gruppenführer Josef Wimmer, verteilten Erster Vorstand Johann Seidl, Zweiter Vorstand Wolfgang Loferer, Erster Kommandant und Kreisbrandmeister Franz Hochhäuser sowie Zweiter Kommandant Nikolaus Schied die Ehrengaben. Mit dem Kesselfleischessen unter musikalischer Begleitung der Söchtenauer Musik ging die gelungene Festwoche der Freiwilligen Feuerwehr Prutting zu Ende.

Quelle: OVB Online/ni/Oberbayerisches Volksblatt
 

Frohe Ostern
Administrator am 07.04.2012 um 05:52 (UTC)
 
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Endorf wünscht allen Besuchern unserer Homepage, Freunden und Mitgliedern eine schöne Osterzeit, vor allem erholsame Feiertage.

 

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